Teamstories

DPL-Team erfolgreich


Am 29. + 30.06. fand in London der NationsCup 2012 statt.
Insgesamt wurden 9 Spieler aus 4 Teams von Bundestrainer Patrick Wrobel nominiert. Bei der Nominierung legte Patrick Wrobel besonderen Wert auf eine langjährige Spielerfahrung auf internationalem Niveau und sehr gute technische und taktische Skills. Das Ergebnis, ein sehr guter 4. Platz, sollte dem Coach bei der Wahl der Spieler Recht geben.

Das erste Spiel bestritten die Herren vom DPL-National-Team gegen Dänemark. Zwar hatte der A-Kader leider keine Möglichkeit vor dem Turnier in der neuen Konstellation zu trainieren. Es war ein hartes und enges Match. Man merkte einigen Spielern an, daß ihnen die Spiele mit ihren Millennium-Teams in den Knochen stecken. Am Ende gab es einen 4:3 Sieg.

Im Viertelfinal hofften die DPL-Herren auf eine Revanche gegen Lettland, die sie leider letztes Jahr beim Cup frühzeitig nach Hause schicken. Jedoch verlor Lettland gegen Österreich und somit kam es nicht zur heißersehnten Revanche.

Gegen Österreich gab es einen ganz klaren 4:0 Sieg. Das holprige Spiel gegen Dänemark war vergessen. Die Spieler fanden auf dem Feld immer besser zusammen und das gesamte Spiel wirkte schon beängstigend routiniert. Auch die Atmosphäre auf und neben dem Feld war äußerst positiv.

Im Halbfinale ging es dann gegen die extrem stark besetzten Russen. Hier findet sich das Who is Who der internationalen Paintball-Szene zusammen. Ein Team gespickt mit Top-Spielern aus den Ausnahme-Teams Russian Legion & Houston Heat. So ein Team steckt selbst den Ausfall von Kirill Prihidni weg, der auf Grund von Visa-Problemen nicht nach GB einreisen durfte.

Jeder Punkt wurde hart umkämpft und der A-Kader konnte kurz vor Schluß sogar noch zum verdienten 3:3 ausgleichen. Leider wurde dann der entscheidende Punkt zum 4:3 beim Breakout verloren. Dort machte sich die Routine der Russen bezahlt, die einen kleinen Schwachpunkt erkannt hatten und sich auf diesen blitzschnell eingestellt hatten.

Nun ging es im letzten Spiel Bronze oder Nix. Die Französische Mannschaft war äußerst stark aufgestellt und hatte unglücklich gegen Großbritannien verloren. Insgesamt ist die Tricolore aus Spielern von 5 verschiedenen Teams besetzt. Dies ist aber nicht weiter verwunderlich, da ja bereits in der Champions-League der Millennium Serie vier starke französische Teams mitspielen. Nach dem engen Spiel gegen Russland war das Match gegen Frankreich bereits das 4. Spiel an dem Tag. Zwar gaben die Deutschen jedem Punkt alles, aber Frankreich gewann verdient mit 4:2.

Nun wird ein Jahr hart trainiert – und im nächsten Jahr soll dann der Cup nach Deutschland geholt werden!

Die Nationalmannschaft trainiert nach dem Talent System von Patrick Wrobel:

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